Naomi

Nachdem Finchen im März 2011 verstarb, war hier wieder Platz für eine Henne.
Eigentlich wollte ich erstmal nicht gleich wieder aufstocken – Finchen war ja immerhin so lange bei mir gewesen. Es kam aber wieder mal anders:
In einer Kleinanzeige hier in der Nähe wurde eine einzelne Wellihenne verkauft. Wieder das übliche: 2 Jahre Einzelhaltung und kleiner Käfig, der noch durch eine “hübsche” Käfigschürze vor den Federschmutz schützen sollte. Da musste ich nicht lange zögern und hab die Kleine dann da rausgeholt. Hier bei mir in Pflege entpuppte sie sich dann als wunderschöne Henne und so beschloss ich das sie bleiben durfte.

Die Quarantänezeit nach dem Eingangscheck wurde dann abgekürzt, da die Kleine nur noch nach meinen Flauschis rief und nicht mehr fressen wollte. Also kam sie mit samt dem Übergangskäfig ins Wohnzimmer und nach dem die Ergebnisse da waren, wurde das Türchen geöffnet. Die Integration dauerte etwas länger als bei Puck, bei ihr flogen immer alle davon wenn sie sich dazu setzte. Das hielt aber auch nur ein paar Tage an und dann war sie aufgenommen!

Naomi war eine richtige Schreddermaus. Ob Korkröhre, Kabob oder Reiskecks, das überlebt nicht lang wenn Naomi erstmal anfängt!
Sie hatte auch viele Verehrer: Erst Puck dann Pepino, wobei Pepino eigentlich immer mit ihr befreundet war wenns ums füttern ging, dann Lebannen und zuletzt wieder Puck.

Leider entwickelte sich aus ihrer Beziehung zu Puck ein Ei – und es kam zu einer Legenot. Die OP glückte zwar, die damalige TA entfernte aber nur das Ei
und nahm nicht den Legedarm mit raus. Das ging dann einige Zeit gut und dann war da auf einmal so eine Beule an ihr unten. Beim TA stellte man dann einen Bauchbruch fest, ein kaputtes Ei war auch noch in ihr drin. Sie war zu dem Zeitpunkt so fidel und frisch verliebt in Lebannen (die zwei kraulten und fütterten sich ständig), so dass ich dann von einer OP absah, die die vk TA auch als sehr schwierig prognostiziert hatte mit hohem Risiko. Anfang 2014 war der Bauchbruch
noch größer geworden und man merkte deutlich das der sie belastete und störte. Daher hab ich dann doch eine OP gewagt. Nur leider hat es Naomi nicht geschafft.

Naomi mit ihrem Puck

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