Bärlauchpesto

Frühlingszeit ist gleich Bärlauchzeit. Ich habe heute gesehen das unser Bärlauch im Garten schon zur Blüte ansetzt. Daher bin ich gleich raus und habe gesammelt um Bärlauchpesto zu machen. Das sollte am besten vor der Blüte erledigt werden, sonst schmeckt es nicht mehr so gut.

Ein Teil von unserem Bärlauch – wir haben noch viel mehr im Garten.

Wer Maiglöcken im Garten hat, muss etwas aufpassen – die Blätter sehen ähnlich aus. Zu erkennen ist Bärlauch am Knoblauchgeruch.

Gesammelt habe ich 400 gr. Bärlauch und es ist noch genug da. Man sieht nicht das wer gesammelt hat – so soll es sein. Habe immer nur 1-2 Blätter pro Pflanze genommen, aber auch nicht bei allen Pflanzen.

Beim Sammeln auch aufpassen auf Vogelkot und andere Verunreinigungen.
Den Bärlauch dann vor Verarbeitung am besten noch gründlich unter kalten Wasser abspülen.

Rezept

Mein Grundrezept ist folgendes:

  • 100 Gramm Bärlauch (grob zerkleinert und gewaschen)
  • 100 Gramm gutes kaltgepresstes Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 50 Gramm Sonnenblumenkerne

Für meine 400 Gramm habe ich nur 3 TL Salz genommen, was auch ausreichend war, es ist dann schnell zu viel daher besser erst weniger und abschmecken.

Alles im Hochleistungsmixer pürieren und in Schraubgläser füllen. Obenauf kommt noch eine Schicht Olivenöl, damit es sich länger hält.

fertiges Bärlauchpesto – passt prima zu Nudeln oder auch Kartoffeln

Heilpflanze Bärlauch

Der Bärlauch ist eine Heilpflanze und hat folgende Wirkungen auf den Organismus: reinigend, harntreibend,, blutdrucksenkend, antiseptisch.
Bärlauch ist auch eine Einschleuserpflanze für Eisen – wer Eisenmangel hat kann mit Bärlauch dem Organismus die Eisenaufnahme erleichtern.

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