Baby Sinclair

Eigentlich wollte ich nicht mehr als 8 Wellis haben. Baby Sinclair sollte eigentlich auch nur übergangsweise bleiben, bis er ein neues Zuhause gefunden hat, leider sollte man so etwas bei einem so süßen Welli nicht tun. Denn wieder hergeben mochte ich ihn nicht mehr. Er wurde auch über eine Kleinanzeige verkauft – ein ungewolltes Geschenk im Minikäfig mit Plastikstangen und Plastikvogel! Zum
Glück nicht weit weg, so dass ich ihn da schnell rausholen konnte.

Baby Sinclair mischte den Schwarm hier etwas auf, probierte alles neu aus und turnte überall herum – ein richtig kleiner Jungspund war er! Für Hennen hat er sich nicht wirklich interessiert, nur mal so ein bisschen nachgestellt aber nie mehr. Sein ein und alles war Lebennen, mit dem er sich super verstanden hat. Die zwei haben geschnäbelt und sich gefüttert.

2014 wurde bei ihm eine Vergrößerung per Röntgen festgestellt da er schlecht Luft bekam. Man hatte die Leber in Verdacht die auf einer Seite eine Vergrößerung darstellte. Ein Abstrich stellte obendrein noch Schimmelpilze fest. Zu spät erfuhr ich von einer andern TA das Kropfabstriche und auch Kotanalysen
als Diagnose für Schimmelpilze nicht ausreichend sind bzw. meist zu falschen Ergebnissen führen, da Schimmelpilze überall vorhanden sind.
Nur wenn bei einer Röntgenaufnahme deutlich Schimmelpilze zu sehen sind, ist eine Behandlung so wie sie mir nur durch den Kropfabstrich aufgetragen wurde
sinnvoll. Baby Sinclair bekam das ganze Paket: er musste inhalieren mit einem Pilzmittel und einem Desinfektionsmittel und bekam morgens und abends auch noch ein Pilzmittel in den Schnabel. Nach ein paar Tagen musste ich die Behandlung abbrechen, da es ihm deutlich schlechter ging. Ich fuhr dann mit ihm zu der anderen TA die mir das mit den Schimmelpilzen erklärte und auch ein Röntgenbild machte. Dort war nichts zu sehen – keine Spur von Schimmelpilzen. Die Behandlung mit diesen sehr leberbelastenden Medikamenten war also unnötig gewesen.
Er bekam dann homöopathische Mittel für die Leberunterstützung. Damit ging es ihm dann wieder besser.

Leider wärte das nicht so lange, denn am 03.10.2014 lag er morgens tot unter dem Vogelbaum. Was es nun endgültig war – ein Lebertumor vielleicht – werd
ich wohl nie erfahren. Er war bis zum Schluß im Schwarm und jetzt hat er keinerlei Beschwerden mehr. Leider wurde er grade mal knapp 3 Jahre alt.

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